Elvis der extreme Neufundländer

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Elvis der extreme Neufundländer
Als Elvis im März 2017 zu uns kam, war gerade unser Bobby über die Regenbogenbrücke gegangen und wir haben uns gesagt, dann kann ein neuer Not Neufi kommen, dem wir helfen wollen. Mara und Bruno waren auch da. Und so zog Elvis bei uns ein. Die Geschichte begann mit einem ranzigen Gestank. Der kleene Mann war voll mit Hefepilzen am ganzen Körper. Die Ohren waren natürlich auch betroffen. Also von Klinik zu Klinik, Antibiotika, Antibiotika usw., aber nichts half. Sein Immunsystem war im Keller. Dann der Besuch in einer Klinik in Haan. Dort sollte Elvis auf Anraten einer TÄ am Hals, den viel zu große Hautlappen entfernt werden, da dort eine Brutstätte war. Also Vorbereitung zur OP und wieder Antibiotika .Wir waren immer bei ihm, und kurz nach der OP durften wir endlich zu Elvis. Mein Gott, wir sahen dass man Ihn von dem Kinn bis runter zum Brustbein aufgeschnitten hatte. Es war ein Bild des Grauen.
Seine Aufwachphase dauerte 3 Stunden bis Elvis wieder auf die Beine kam. Nächsten Tag zum Verbandswechsel, da die Wunde anschwoll und sich das Wundwasser sammelte. So ging es 5 Tage lang, immer wieder Verbandswechsel, aber das Wundwasser war sofort wieder da. Es wurde mit einer Kanüle entfernt und es folgte wieder Antibiotika. Wir kamen dann zu dem Entschluss, des TA unseres Vertrauens aufzusuchen. Dort wurde sofort gehandelt, da Elvis fast am ersticken war. Mit einem Skalpell wurde die frische Wunde geöffnet und es kamen 2 volle Nierenschalen zähes Wundwasser heraus. Ich dachte ich hab schon alles gesehen und es macht mir nichts aus, aber dann hat es mir doch die Beine weg gehauen. Elvis ließ alles über sich ergehen und war nur froh den Druck los zu werden. Diese Prozedur wurde noch 2 x gemacht und beim dritten Mal war das Wundwasser klar, jetzt konnte endlich die Wundheilung starten. ELVIS war so geduldig. Leider war der Gestank immer noch da, trotz 2x täglich baden mit medizinischem Shampoo. Kurz nach
dem Baden war es gut und 1 Stunde später stank es wieder zum Himmel. Die Futterumstellung klappte auch nicht. Jedes mal ging es einige Wochen gut und Bingo der ranzige GESTANK und das Jucken begann erneut. Auch Durchfall und Erbrechen war immer dabei.
Mit Allergikum war es nicht besser, die Haut war zwar nicht mehr so rot und Elvis kratzte sich nicht mehr so stark, aber der Nebeneffekt war Aggressivität gegen Mensch und Hund. Seine Haut sah aus wie verbrüht „KREBSROT“. Die Haut war überzogen von Sekret und war stark verkrustet. Nach und nach bildeten sich auch immer mehr Warzen am ganzen Körper. Die Kosten, die für Neufundländer in Not e.V. für die Behandlung von Elvis bis jetzt entstanden sind, belaufen sich fast auf 4.000.-€. Es ist eine Grenze erreicht, die ohne Hilfe nicht mehr zu zustemmen sind. Leider ist bis jetzt noch keine Grenze erreicht, um Elvis ein gesundes Hundeleben zu ermöglichen.
Jetzt erfuhr ich von einer Klinik, die mit asiatischen Methoden arbeitet. Akupunktur, Eigenblut, Kräuter und Lotion, die dort nach der asiatischen Kunst angefertigt werden . In Absprache mit NiN haben wir dort einen Termin gemacht. Zum ersten Mal haben wir das Gefühl, das Elvis dort in guten Händen ist. Auch hier sind erneut Kosten entstanden. Bei der ersten Behandlung wurde eine Blutprobe entnommen, auch für eine Eigenbluttherapie. Sowie eine Bicom Allergie, Synlab Geriatrie-Screening, der TSH Wert wurde bestimmt. Kräuter wurden verabreicht und eine Lotion angefertigt. Diese Lotion kühlt seine Haut runter und schlägt sehr gut an. Das ist der letzte Stand vom 28.3.2018.
Wir hoffen Sie können Neufundländer in Not e.V. mit Ihrer Spende unterstützen um Elvis ein normales Hundeleben zu ermöglichen.
Wir möchten uns jetzt schon im Voraus herzlich bedanken.

Neufundländer in Not e.V.
Pflegestelle Bojarzyn

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