Welpenalarm

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Neufundländer-in-Not-e.V. hat Mitte Januar eine hochträchtige Hündin von einem, keinem Verband zugehörigen Züchter übernommen. Die Hündin mußte ihr zu Hause verlassen, weil der Züchter sich überfordert fühlte und laut seinen Worten „fertig mit der Hündin ist“.Die Verpaarung sei ein „Betriebsunfall“ gewesen und passe nun nicht mehr in seinen Zeitplan. Auch seine anderen Zuchthündinnen habe er verkauft, sowie seinen Zuchtrüden. Kurzum, wir übernahmen die Hündin namens Tayma. Schnell wurde klar, das Tayma ein schwerer Notfall ist. Der erste Eindruck war, das Tayma bis auf ein verfilztes Fell in einem guten Zustand war. Doch schon kurze Zeit später mußten wir feststellen, das Tayma eine schweren Lungeninfekt hatte und sich – aufgrund der Abgabe im hochträchtigen Zustand – traumatisiert zeigte. Am 06. Februar hat Tayma auf der Bärenfarm ihre Welpen entbunden. Aufgrund des Infektes und ihres Allgemeinzustandes hatte sie zu wenig Milch, so daß die Welpen nun per Handaufzucht groß gezogen werden müssen. Jeder Tag zählt jetzt, um sie ein Stück weiter ins Leben zu bringen. Das Team von Neufundländer-in-Not ist 24 Stunden am Tag im Einsatz. Die kleinen Bären brauchen alle zwei Stunden ihr Fläschchen. Noch muß Blase und Darm der Kleinen manuell entleert werden. Tayma nimmt aufgrund ihres schlechten psychischen und physischen Allgemeinzustandes, so gut wie kein Anteil an ihren Welpen. Ein herzliches Dankeschön geht an: Frau Anika Heidmann (Neufundländer vom Flowergarden), die auf der Bärenfarm, Tag und Nacht zugegen war und uns bei der Entbindung unterstützt hat. Frau Rita Lülsdorf-Neuen und Rolf Neuen, die die erste Woche Tag und Nacht im Einsatz waren um die kleinen Bären zu versorgen. Frau Alexandra Salomon, die aus über 600 km Entfernung angereist ist und eine komplette Woche die Versorgung mit gewährleistet hat. Über eine Vermittlung der Welpen, berichten wir zur gegebener Zeit.

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