Neufundländer in Not e.V. lebt !!!!!

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Auch wenn wir in den Medien zurzeit nicht so sehr präsent sind, ist bei Neufundländer in
Not e.V doch immer etwas los.
Aufgrund vieler Anfragen von in Not geratenen Neufis, haben wir mittlerweile eine entsprechende Liste von Interessenten und können somit gleich nachsehen, wo und für wen, welcher Hund infrage kommen könnte.

So sind in den letzten Monaten viele in Not geratene Neufis von uns übernommen, tier-
ärztlich untersucht und in ein passendes Zuhause vermittelt worden.

Leider geht es nicht immer so einfach, wie oben beschrieben.
So habe ich beispielsweise einen Neufi aus der Eifel geholt. Auf den ersten Blick war alles in
Ordnung. Während der Fahrt machte sich im Wagen ein mir schon bekannter Geruch breit.
MALASSEZIEN ???

In der Pflegestelle bei Simone und Lothar Bojaryn in Gelsenkirchen angekommen, wurde
der Hund erst einmal gründlich begutachtet. Noch am selben Tag wurde Elvis in der Tier-
Klinik Recklinghausen vorgestellt. Massiv geröteter Hals- und Wammenbereich.
Verdacht auf Hefepilze; ca. 40 Zecken wurden entfernt. Dann folgte das volle Programm;
Blutentnahme, Hautproben und Biopsie, Herzuntersuchung usw., sowie entsprechende
Medikamentenverordnung und Abgabe. Geeignete med. Seifen für die täglich notwendigen Bäder. Die Kosten allein hierfür beliefen sich auf 360 Euro. Alles wurde sehr gewissenhaft
von Simone und Lothar durchgeführt. Trotzdem k e i n e deutliche Besserung.
Also, dann mit Elvis auf zur Neandertal-Tierklinik in Düsseldorf-Haan. Hier hat sich dann eine, der führenden Hautspezialistinnen in Deutschland, unseren Elvis sehr genau angesehen.
Zur weiteren Abklärung der Ursache folgten aufwändige Allergie-Tests sowie Ausschlußdiäten.
Nun müssen im Bereich der Wamme zum Hals einige Hautfalten operativ entfernt werden, damit das dort befindliche, feucht warme Milieu unterbrochen wird.

Bis dato wurden schon mehr als 1.000 Euro in Elvis investiert; zuzüglich der noch anstehenden OP und Nachsorge.

Zeitgleich musste der Neufundländer-Rüde Rüde AARON aus der Pflegestelle „Etzels Bärenhöhle“ in einer Hamburger Spezialklinik in kurzen Abständen an beiden Augen operiert werden.
Auch hier waren für die OPs und die Weiterbehandlung in der Tierklinik Schwerin weitere
1.600 Euro zu bezahlen.
Der Hund kann nicht mehr vermittelt werden und bleibt daher dort in Dauerpflege.

Ferner gibt es da noch die 13- jährige Hündin MERLE in unserer Pflegestelle in Süddeutsch-
land, die nach mehreren Operationen (Blutohr und Pyometra) sich nun einer komplizierten
und aufwendigen Diagnostik von Lunge, Bronchien und Herz unterziehen mußte. Kostenpunkt: 1.000 Euro plus der nun erforderlichen Medikamentation.

Die Ausführungen könnten beliebig fortgesetzt werden: ebenso die Liste der in den Pflegestellen befindlichen Neufis, die aufgrund des Alters oder des schlechten Gesundheits-
Zustandes nicht mehr vermittelbar sind.
Hier fallen natürlich auch die laufenden Kosten für Futter und Medikamente an.

Allein schon der obligatorische Vorstellungsbesuch unserer Nothunde beim Tierarzt
stellt einen ganz beachtlicher Posten dar. Dazu die Pflegekosten – zum Teil über mehrere Wochen – und natürlich auch die Fahrtkosten. Es sind meistens etliche hundert Kilometer, die mit den Notneufis zurückgelegt werden. Auch hierfür muß das Geld da sein.

Zu den bereits vorhandenen Pflegestellen in Porta Westfalica, Vlotho, Belsch, Meschede und
Wannweil, haben sich noch weitere Neufi-Freunde aus Iserlohn, Solingen, Wuppertal, Bonn
und Grevenbroich angeschlossen. Sie alle leisten eine sehr gute ehrenamtliche Arbeit zum Wohle der Neufis
Hier werden die Neufundländer gut und liebevoll versorgt und im Umgang mit anderen Hunden. Katzen und Kindern beobachtet, damit man sie später in ein passendes Zuhause vermitteln kann. Und auch so mancher, nicht erwähnter Euro, wird von diesen Stellen noch in unsere Bären investiert.

Und dann liest man in einigen Internet-Foren, „Neufundländer in Not e.V.“ würde mit den Nothunden „richtig viel Geld verdienen“ !!!!!!

Das verfassen dann solche „Experten“, die „Neufundländer in Not e.V.“

n i c h t kennen,
noch n i e geholfen haben,
oder aber, die zwar mal dabei waren; jedoch seit Jahren k e i n e n Einblick mehr haben.

Die zu entrichtende SCHUTZGEBÜHR für unsere Nothunde richtet sich nach Alter und Zustand des Hundes und deckt bei weitem nicht die schon investierten Ausgaben.
Wir passen uns den Gebühren der Tierheime an.

Lassen Sie sich bitte nicht von derartigen, unhaltbaren Äußerungen irritieren.
„Neufundländer in Not e.V.“ ist – wie das e.V. klar sagt – ein, beim zuständigen Amtsgericht
eingetragener, gemeinnützig anerkannter Verein, der jederzeit Rechenschaft über die ein- und ausgehenden Beträge beim Finanzamt ablegen muß.

Wir lassen uns unsere ehrenamtliche Arbeit nicht von solchen Menschen schlecht reden.
Diese Personen sollen diesen „Job“ erst mal selber und besser machen.

Ihre Spende wird immer benötigt und kommt auch zu 100 % bei den Bären an.

Arbeiten doch immer mehr Behörden und Veterinärämter mit uns zusammen.
Ein deutliches Zeichen für eine solide Arbeit von „Neufundländer in Not e.V.“

Tue was du willst, die Leute reden doch !!!

Neufundländer in Not e.V.
Juli 2017

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